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A Guy Called Gerald
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A Guy Called Gerald
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Profil
Band: A Guy Called Gerald
Label: !K7
Mitglieder: Gerald Simpson
Genre: Elektro, Electronica, Dub, Pop
Beschreibung: Seit den 80er Jahren gehört A GUY CALLED GERALD nun zu den innovativsten Gestalten in Sachen moderner Musik. Gerald Simpson, wie der Mann aus Manchester bürgerlich heißt, hat international für Furore gesorgt. Vielseitig, wie er ist, hat er dabei so manches Genre begründet und die Musikszene maßgeblich beeinflusst. Von den frühen Techno- und Acid-House-Experimenten bis zu seinen wegweisenden Verdiensten um Drum&Bass hat er sich beständig fortentwickelt - von seinen einzelnen Erfolgen in jedem der Genres ganz zu schweigen.

Der Soundtrack zu seiner Jugend kam aus Jamaika. Die Plattensammlung seines Vaters versammelte Ska, Rocksteady und Reggae aus den Sechzigern. Seine Mutter hielt musikalische Gottesdienste in der Pfingstgemeinde. Und dann gab es da noch die Parties mit jamaikanischen Sound Systems in der berüchtigten Moss Side Area von Manchester. In der ersten Hälfte der 80er pulsierten die Dancefloors wie im legendären Legends-Club dann im Takt von Jazz Funk, Jazz Fusion und Electro. Dorthin verschlug es Gerald nachts, während er sich tagsüber seinem Studium des zeitgenössischen Tanzes widmete. Als dann später Electrofunk, Breakdance und B-Boy-Culture auch in England das große Ding wurden, brach er sein Studium ab und stürzte sich auf die Musik. Inspirieren ließ er sich vom neuen Sound aus Chicago und Detroit, der seinen Weg in die Import-Schallplattenläden der Stadt gefunden hatte.

Geralds erster kreativer Output: Eine Platte ("Wax On Melt") mit dem örtlichen HipHop-Kollektiv The Hit Squad. Kurz nach der Veröffentlichung gründeten Simpson, Massey und Price 808 State. Die kurze Zusammenarbeit brachte mit "Newbuild" ein Album hervor, das mit "Pacific State" den größten Hit der Formation beinhaltete. Die Tantiemen dafür erhielt Gerald allerdings erst nach einem Gerichtsstreit. Als der Scheck dann endlich eintrudelte, hatte Gerald sich längst als Solokünstler selbstständig gemacht. Er hatte das Album "Hot Lemonade" veröffentlicht und mit der bahnbrechenden Single "Voodoo Ray" plötzlich und unerwartet einen internationalen Top-20-Smasher hingelegt. Und nicht nur das: "Voodoo Ray" war der erste Track, der britischem House weltweit Gehör verschaffte.

Eine Weile war Gerald darauf bei CBS/Sony unter Vertrag und veröffentlichte dort seinen Solo-Zweitling "Automanikk". 1992 entdeckte er dann die faszinierende Welt der Breakbeats und veröffentlichte im folgenden eine ganze Reihe von genrebildenden Platten auf seinem eigenen Label Juice Box Records. Die ersten Singles erschienen gesammelt auf der Longplayer-Compilation "28 Gun Bad Boy". Simon Reynolds zeigte sich im Melody Maker begeistert: "If there was a blueprint for what would transform rave into jungle/techno, then this is it."

Mitsamt dem Label ging es dann nach London. 1995 legte Gerald mit "Black Secret Technology" nach, das Goldie und Finley Qualey als Vokalisten featurete und die Kritiker zu Begeisterungsstürmen hinriss. Eine arbeitsreiche Zeit begann: Gerald tourte intensiv und verbreitete des D&B-Sound in aller Welt. Er ging mit Tricky on the road und arbeite mit Leuten vom Kaliber eines David Bowie oder Herbie Hancock. 1998 machte er das Label dicht und verlagerte seinen Arbeitsschwerpunkt nach New York.

Im Jahr 2000 erschien dann "Essence" auf !K7, ein Experiment, in dessen Rahmen Gerald den mittlerweile formelhaft aggressiven D&B-Sound in soulige Arrangements überführte. Auf dem Album fanden sich illustre Namen wie Lady Kier, Louise Rhodes (Lamb), David Simpson und die Singer/Songwriterin Wendy Page. Der britische Guardian beschrieb das Album als "A perfect synthesis of Gerald's rhythmic technique and soulful drum'n'bass - a triumph". Mit einer Band bereiste er 2001 die Staaten und Europa, um auf dem "Essence"-Material zu jammen. Eine Reihe weiterer Projekte folgte: Für den Soundtrack zum Film "Requiem For A Dream" lieferte er einen Remix, er arbeitete mit Bill Laswell und Herbie Hancock und ging mit Bebel Gilberto auf Tour.

2002 kehrte A GUY CALLED GERALD nach Europa zurück und vergrub sich sofort im Studio, um die Arbeit an einem neuen Album zu beginnen. Sein nunmehr siebtes Album "To All Things What They Need" erschien Anfang 2005 auf !K7 Records.

Website: http://www.aguycalledgerald.com



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First Try - 2004
Humanity - A beedle Remix - 2000
Humanity - 2000
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